Pferdetraining in Landquart

Pferde-und Jungpferdetraining findet jeweils März/April und Oktober/November statt.

 
Auskunft und Anmeldung, direkt bei Urs Heer
Daten siehe Kursprogramm
Investition
Beispiel
Ein 2-wöchiger Trainings-Aufenthalt für ein Pferd.
 
 
Training pauschal
850.- CHF
 
Boxe, mit Auslauf, spez. für Pferdetraining, inklusive Heu und Stroh
14 Tage x 30.- CHF = 420..- CHF
 
Training pauschal im Normalfall ca. 1270.- CHF

Danach ist das Pferd in der Regel im Level 1 fertig und hat ebenfalls die ersten Konzepte von L2 am Boden erhalten. Man kann mit dem Pferd ausreiten.
Spezielle. Lektionen für so genannte Re-Starts oder Problemlösungen, auf Anfrage. 

 

Vorbereitung zum Feldtest / einfahren, auf Anfrage

 

Hast Du gewusst?

Wenn ein Pferd dieses Basistraining absolviert hat, kann der Besitzer es später zur «Auffrischung» gegen eine Tagespauschale von 70.- CHF, inkl. Boxe, während dem Time-Share nach Landquart bringen.
Kurse für Jungpferdebesitzer und Daten für Time-Share in Landquart, siehe Kursprogramm. Für Time-Share und Pferdetraining kontaktieren Sie bitte Urs Heer direkt: +41(0)79 337 10 76
 
Interview über Pferdetraining, mit Urs

 
Du entscheidest Dich dafür, Dein Pferd in die Ausbildung nach Landquart zu bringen,
...weil das Pferd noch jung und roh, also noch nicht angeritten ist.
...weil Du eine spezielle Situation lösen möchtest.
...weil Dein Pferd für den Feldtest, im Reiten und Fahren vorbereitet werden soll.
...weil Du Dir eine Analyse für Dich und Dein Pferd wünscht.
  • Meidet Dein Pferd erfolgreich Pferdehänger, Wasser oder Sprünge?
  • Bleibt es nicht stehen beim Putzen, Satteln oder Aufsteigen?
  • Hat es die Tendenz, beim Reiten zu schnell oder zu langsam zu gehen?
  • Möchtest Du Dein Pferd erfolgreich für eine Freizeit- oder Sportkarriere vorbereiten?
 
Das Training
Junge Pferde sollten für mindestens zwei Wochen im Basis-Training sein. Danach, und je nach persönlichem Know-how des Besitzers, besprechen wir zusammen das weitere Vorgehen.
Für spezielle Situationen oder schwierige Pferde, auch Problempferde genannt, braucht es je nach dem einen so genannten «Re-Start».
Aus meiner langjährigen Erfahrung funktionieren jedoch solche Re-Starts nur, wenn der Besitzer gewillt ist, die Konzepte, welche dem Pferd «neu» programmiert werden, relativ schnell auch selber zu übernehmen.

Pferde sind Meister im Lesen der Menschen!
Wenn das Pferd spürt, dass der Besitzer wieder in sein altes Muster fällt, und dazu genügt eine zweimalige Wiederholung, wird das Pferd seine guten und neu programmierten Gewohnheiten schnell wieder ablegen.
Mutter Natur hat Pferde zum «Folgen» programmiert, wenn die Leadership OK ist. Sie werden jedoch selber zum Leader, wenn Leadership beim Menschen nicht vorhanden ist.
Die schwierigsten Pferde sind die, welche Leadership übernehmen wollen oder müssen, jedoch von Natur aus das Dominanzverhalten, um Leader zu sein, eigentlich nicht mitbringen.
Solche Pferde sind oft unberechenbar und gefährlich, weil sie in ständigem Wechsel von Angst und falscher Dominanz leben. Wir Menschen bezeichnen solche Pferde dann meistens als respektlos.

Nach der ersten Session erhältst Du von mir eine schriftliche Analyse. Diese beinhaltet ein Profil Deines Pferd. Ebenfalls kann ich ungefähr sagen, wie der Trainingsablauf aussehen wird. Ob es eher langsam, normal oder sogar relativ schnell geht. Wieso?! Weil mir die Analyse zeigt, wie die Aufnahmefähigkeit des Pferdes ist. Auch bei Pferden gibt es schnelle und langsame Denker. Es gibt introvertierte Charaktere oder extrovertierte. Es gibt die Unterimpulsiven sowie die Überimpulsiven, es gibt die Verspielten sowie die eher Schwerfälligen. Das Training, oder besser gesagt die Konditionierung, welche Dein Pferd durchläuft, wird auf eine 1/4 Std. genau protokolliert. Dieses Protokoll wird danach unter Umständen Dein «Sicherheitsnetz» sein. Wenn Probleme entstehen, kannst Du zu diesen Übungen zurückkehren, auf die Dein Pferd im Training programmiert wurde.

Um es vorweg zu nehmen: Ich bin darauf spezialisiert, Deinem zukünftigen «Partner» und Dir eine solide Basis zu vermitteln, auf folgenden Grundlagen:
Einer Beziehung, welche vor allem auf der Respekt- und Vertrauensbasis. Die Herausforderung ist: Respekt zu kreieren ohne Angst, weil nur daraus wahres Vertrauen entstehen kann. Zu bewirken, dass das Pferd meine Leadership annimmt. Das Pferd beginnt Dinge zu tun und zu akzeptieren, die es von sich aus nicht unbedingt anstreben würde, z.B. Satteln, Hängerverladen, zufrieden angebunden stehen zu bleiben, weg von der Herde zu sein, usw. Hier die Reihenfolge der Ausbildung für ein zukünftiges Reitpferd, akzeptiere den Menschen (zuerst als Freund, dann als Leader)
  1. akzeptiere den Sattel (dazu gehört auch der Gurt)
  2. akzeptiere den Reiter (zuerst als Passagier, dann als aktiven Reiter)
  3. akzeptiere das Gebiss
Pferde haben drei Hauptinstinkte, sie funktionieren in drei Systemen, sie lernen in Stadien und sie können Verantwortung übernehmen. Wenn es der Mensch oder Trainer bewirken kann, dass seine Idee zur Idee dieses Fluchtieres wird und das Tier es freudig und selbständig tut, dann würde ich von Pferdetraining oder Dressur sprechen.

Was ist Pferdetraining?
Die drei Hauptinstinkte
  1. Pferde sind ständig aufmerksam für Gefahren
  2. Bei Gefahr flüchten sie
  3. Sie verspüren einen extremen Herdendrang

Was möchten wir mit Psychologie bewirken?
Das Instinkt 1 zur ständigen Aufmerksamkeit für meine non-verbale Kommunikation wird.
Das Instinkt 2, diese freigesetzte, unkontrollierte Energie, umgewandelt wird in Impulsion, Schwung oder Antrieb. Sie soll zu kontrollierter Energie werden.
Instinkt 3 zu nutzen, um eine Bindung zu mir, also der kleinen Herde von zwei, zu schaffen.
  • Das Respekt- und Vertrauens-System etabliert die mentale Fitness.
  • Das Antriebs- oder Impulsions-System etabliert die emotionale Fitness.
  • Das Flexions-System etabliert die physische Fitness (Biegungen lateral und vertikal).

Die Stufen des Basistrainings
Level 1: das Pferd wird belohnt* für Respekt und Vertrauen
Level 2: das Pferd wird belohnt* für positive Reflexe und Entspannung
Level 3: das Pferd wird zusätzlich belohnt* für Biegungen/Flexionen in den verschiedensten Körperhaltungen
* Belohnung in Form von Komfort
* Jedes dieser Stadien umfasst progressiv die Konditionierung des Pferdes am Boden, sowie unter dem Sattel.

Die 4 Verantwortungen des Pferdes
Um später angenehm mit einem Pferd unterwegs zu sein, haben wir auch die Verantwortung des Pferdes uns gegenüber zu beachten:
  1. Benimm dich nicht mehr wie ein Fluchttier, werde vor allem mental und emotional solider.
  2. Lerne die vorgegebene Gangart beizubehalten.
  3. Lerne die vorgegeben Richtung beizubehalten.
  4. Schau, wohin du deine Hufe setzt.

Was ist das Ziel des Pferdetrainings?
Sicherheit zu erlangen durch Entspannung des Pferdes. Spass und Zufriedenheit zu erhalten, weil positive Reflexe Leichtigkeit bewirken. Kompetenz für Mensch und Pferd zu erzielen.

Der Faktor Mensch
  1. Menschen gehören zu der Kategorie Raubtiere und können deshalb nicht unterschiedlicher zu Pferden sein, dies ist bekannt.
  2. Der Mensch projiziert nur zu oft seine Gedanken in Tiere, auch dies ist bekannt.
  3. Wenn Menschen emotional handeln, bezeichnen sie diese Handlungen gegenüber Lebewesen als Strafe oder Belohnung. Dies mag ev. beim Hund oder unter uns Menschen noch einigermaßen funktionieren, jedoch versagt diese Strategie bei Fluchttieren.
  4. Menschen, die begabt sind oder sehr gute Resultate mit Pferden erreicht haben, eigneten sich natürliche und angenehme Angewohnheiten im Umgang mit diesen Tieren an.
  5. Menschen haben unterschiedliche Auffassungen. Die einen finden es primitiv, Pferde zu kicken, damit sie vorwärts gehen und um zu steuern oder anzuhalten, an den Zügeln zu ziehen, aber die meisten machen sich wenig bis keine Gedanken darüber, da sie dies so in der Reitstunde gelernt haben.
  6. Als Horsemen bezeichnet man die Menschen, die sich ganzheitlich und mit gesundem Verstand Gedanken über die Psyche, das Verhalten und die Bewegungsabläufe des Pferdes machen.
  7. Horsemen konditionieren Pferde in vier Bereichen:
Am Boden
  • Am Seil
  • In Freiheit
Im Sattel
  • beim Reiten ohne ständigen Kontakt zum Pferdemaul - auch Freistilreiten genannt
  • beim Reiten mit ständigem Kontakt zum Pferdemaul - konzentriertes Reiten oder Reiten mit Finesse genannt
8. Nur das Pferd zu trainieren nützt wenig. Der Besitzer muss sich die guten Angewohnheiten ebenfalls aneignen, um den besten Nutzen nach dem Training zu erlangen. Daher gehören Pferdetraining und Menschentraining zusammen.
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